Sommeridylle

(Bienenstöcke prägen im Sommer die Landschaft.)

Im Nordosten des Landes Brandenburgs, nur 50 Km von Berlin entfernt, liegt das im Jahr 1990 gegründete UNESCO Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Als eines der größten Naturschutzgebiete Deutschlands bietet es die Lebensgrundlage für eine Fülle von Pflanzen- und Tierarten. Die hier vorhandene Flora bildet auch die Grundlage für die Gewinnung von Honigen höchster Qualität.

Ihr Imker bei der Arbeit

(Wolfgang Hirrle überprüft wie fleißig die Bienen waren)

Als traditionelles Handwerk hat sich die Imkerei seit vielen Jahrhunderten fest in unsere Kulturlandschaft etabliert. Für den aktiven Umwelt- und Naturschutz, für den Erhalt unserer Natur sind Bienen unverzichtbar. Sie leisten durch Ihre Bestäubung einen unverzichtbaren Beitrag für viele heimische Pflanzen, welche ohne Bienen nicht existieren würden.

Aus den jährlichen Pollenanalysen des Honigs konnte abgeleitet werden, dass sich die Vielfalt der für die Bienen interessanten Pflanzen und Wildpflanzen in den letzten Jahren beträchtlich erhöhte.

Der Honig
 

(In einem Holzrahmen warten die Waben darauf gefüllt zu werden.)

Abgesehen von den Zuckerverbindungen sind im Honig 180 natürliche Inhaltsstoffe nachweisbar, deren Vielfalt seinen ernährungsphysiologischen Wert bestimmen. Je nach Honigsorte variieren diese Inhaltsstoffe.

So sind im Honig ungefähr 38% Fruchtzucker, 32% Traubenzucker, 20% Wasser, 5% Mehrfachzucker und 5% Vitamine, sowie Mineralstoffe, Aminosäuren, organische Säuren, Enzyme, Aromastoffe, Inhibine (antibakterielle Stoffe) und Pollen enthalten.

Ökologische Imkerei bedeutet,

(Die Bienenstöcke werden vom Imker selbst gezimmert.)

dass auf den Einsatz von synthetischen Medikamenten und Substanzen verzichtet wird. Nur organische Mittel, wie zum Beispiel Ameisensäure zur Bekämpfung der "Varroatose" (parasitische Milben) zum Einsatz kommen.

Dadurch bleibt der Honig nachweislich frei von Rückständen.

Der Honig wird im Landesinstitut für Bienenkunde in Hohen-Neuendorf jährlich auf Qualität geprüft. Mein Honig wird zudem durch die Universität Stuttgart-Hohenheim auf Rückstände aus Landwirtschaft und Medikamente aus der Imkerei untersucht.

Emsige Bienen

(Wenn eine Wabe mit Honig gefüllt ist, wird diese durch die Arbeiterinnen verdeckelt)

Damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben, muss der Honig trocken, kühl und dunkel gelagert werden. Das Honigglas ist dicht zu verschließen, da er andere Gerüche und Feuchtigkeit leicht anzieht.

Auch die Bienen "lagern" den Honig in dieser Weise, indem sie die fertig befüllte Wabe dicht verschließen und die Temperatur durch schlagen der Flügel regulieren.

Die Ernte

(Bei der Honigernte werden die Bienen vorsichtig von den Waben entfernt)

Die Gewinnung von ausgereiften Honigen wird gesichert, indem die Waben erst dann den Bienenvölkern entnommen werden dürfen, wenn mindestens zwei Drittel der Honigwaben verdeckelt sind.

Nach Entnahme der Holzrahmen werden die Wachsdeckelchen mit einer speziellen Gabel von den Waben entfernt. Anschließend wird der dünnflüssige Honig, mittels Honigschleuder, stockwarm (sogenanntes Kaltschleudern) ausgeschleudert.

Das Ausschleudern

(Kaum vorstellbar, dass eine so kleine Biene so viel Honig sammeln kann)

Beim Ausschleudern ist der Wassergehalt entsprechend der Empfehlung des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.) einzuhalten.

Die Reinheit des Honigs wird durch Sieben (mittels Grob- und Feinsieb), unmittelbar nach dem Schleudern und des Abschäumens, nach einer Standzeit von ein bis fünf Tagen gesichert. Vor dem Abfüllen des Honigs in die Gläser wird er gerührt um die Streichfähigkeit zu gewährleisten.

Der Honig wird im Landesinstitut für Bienenkunde in Hohen-Neuendorf jährlich auf Qualität geprüft. Mein Honig wird zudem durch die Universität Stuttgart-Hohenheim auf Rückstände aus Landwirtschaft und Medikamente aus der Imkerei untersucht.

Honig in Deutschland

(Damit die Bienen nicht stechen werden sie "geräuchert")

Rund 90.000 Imker mit insgesamt etwa einer MIllion Bienenvölkern sorgen in Deutschland für eine reich gedeckte Honigtafel. Dabei produziert jedes Bienenvolk durchschnittlich 15-20 Kg Honig pro Jahr.

Zusammengerechnet ernten die deutschen Imker 20.000 bis 25.000 Tonnen Honig pro Jahr - Das entspricht etwa 20% des Verbrauchs in Deutschland.

Unbehandeltes Produkt

(Jahr für Jahr werden die Waben gefüllt und dunkeln so im Laufe der Zeit ab)

Die Erhaltung und Entwicklung der Pflanzenvielfalt, sowie die Ertrags- und Qualitätssteigerung in Landwirtschaft und Gartenbau sind so ohne Imkerei nicht denkbar.

Die Imker fühlen sich bei der Gewinnung des Honig ihrer handwerklichen Tradition verpflichtet. Honig ist ein naturbelassenens Produkt, welches durch die Imker nicht mit Zusätzen versehen oder verändernden Behandlungen unterzogen werden darf.

Der Fleiß zahlt sich aus

(Der Fleiß der Bienen mündet schließlich in eine schmackhafte Köstlichkeit)

Naturbelassener Honig wird, je nach Sorte, nach Tagen (z.B. Rapshonig) oder erst nach Monaten (z.B. Robinienhonig) fest, d.h. er kristallisiert. Dies ist kein Qualitätsmangel. Durch Erwärmung des Honigglases im Wasserbad bei maximal 40 Grad-Celsius kann der Honig wieder verflüssigt werden. Höhere Temperaturen führen zu Qualitätseinbußen bei den wertvollen Inhaltsstoffen des Honigs.

Die Waben

(Ohne Vorgabe durch den Menschen bauen Bienen solche tropfenförmigen Waben)

"Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen > keine Bestäubung > keine Pflanzen mehr > keine Tiere mehr > keine Menschen mehr." (Albert Einstein 1945)

Diese wilden Waben sind von ihren Völkern verlassen und keine Bienen werden mehr ausschwirren um Blüten zu bestäuben und Honig zu sammeln. Leisten Sie also einen aktiven Beitrag zum Schutz der Umwelt, indem Sie eine Bienenpatenschaft übernehmen.

Im Winter

(Blick auf den Heimatbienenstand in Lützlow, wo die ersten Bienenpatenvölker aufgestellt sind)

In den Stöcken gut geschützt, überwintern die Bienenvölker und warten auf den Frühling.

Mit einer Bienenpatenschaft leistet der Bienenpate einen großen Beitrag zum Schutz der Umwelt.

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